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Atemberaubend

Anita und Angelika waren in meinem Team. Nachdem wir unsere Schatzkarten verglichen hatten, entschieden wir uns zur „Herz-Jesu Kirche“ zu gehen, welche ich auf meiner Karte hatte. Die andere Örtlichkeit war „C&A“ auf Angelika‘s Karte. Doch dahin ging es später.

Teil 1
Anita hatte in der Kategorie „Örtlichkeit“ noch „Sitzbank“ stehen. An der Herz-Jesu Kirche gab es Sitzbänke. Dort fiel uns eine Gruppe Frauen auf. Allesamt waren schwarz gekleidet und eine war blond. Da auf Angelika‘s Karte „schwarz“ und „blonde Haare“ stand, sprachen wir sie gleich mal an.

Alle unsere Eindrücke für Gebetsanliegen fanden hier keine Treffer, aber die blonde Frau klagte über Migräne und wollte gerne Gebet. Wir beteten 2 mal für sie. Die Migräne ging nicht wirklich spürbar weg, aber sie fühlte sich erfrischt und total gut und bedankte sich herzlich.

Teil 2
Wir verspürten nicht, den Ort schon zu verlassen und gingen an der Kirche zu einer anderen Bank. Direkt darauf kam ein junger Mann an der Bank vorbei. Er trug einen Kaputzenpulli und eine Lederjacke. Beides stand auf meiner Karte unter „Aussehen“.

Also sprachen wir ihn an. Es war ein freundlicher junger Moslem, der sehr erstaunt war, dass alles so auf ihn zu traf. Noch mehr erstaunt war er, als sowohl „Rückenschmerzen“ als auch „rechtes Handgelenk“ Dinge waren, mit denen er Probleme hatte. Nachdem wir seine Beinlängen checken durften und die gleich lang waren, beteten wir für den Rücken und das Handgelenk. Nach dem zweiten Gebet waren die Rückenschmerzen nicht mehr wahrnehmbar und auch sein Handgelenk tat bei Belastung nicht weh (auch wenn er das nur beim Sport so richtig prüfen kann). Dann prophezeite ich noch etwas über seinen Charakter und sein Herz für Unterdrückte und ungerecht Behandelte und wie er immer Schwache beschützen will ( und noch mehr, ist aber schwer mich zu erinnern). Er war sichtbar bewegt und erstaunt über das alles. Nachdem wir ihm noch eine Einladung zum Gottesdienst gegeben haben, verabschiedeten wir uns.

Teil 3
Gerade wollten wir die Herz-Jesu Kirche verlassen, da rief Angelika „Die haben einen gelben Schal!“. Wir alle guckten zu einem Mann und einer Frau, die dort saßen. Doch wir sahen keinen gelben Schal. Sie hatte sich geirrt. Doch die Frau sagte irgendetwas zu uns, weil wir so seltsam guckten, worauf ich dachte „Das ist eine Chance!“ und sie ansprach.

Nach kurzer Erklärung stellte sich raus, dass sie gerade versucht einen „Affen“ zu überstehen; der Mann vor ein paar Tagen (oder Wochen?) einen „Hexenschuss“ hatte und „Probleme mit seiner Freundin, weil die ihn nicht ernst nimmt oder respektiert“. Die beiden ersten Punkte fanden sich auf meiner Karte und der Dritte auf Anita‘s. (Zur Erklärung: „Affe“ ist ein Slang-Wort für „Entzugserscheinungen“.)

Wir konnten noch eine ganze Weile mit ihnen über die Gnade und Liebe Gottes sprechen. Es war nicht immer ein ganz einfaches Gespräch, aber das Evangelium brachte Hoffnung in ihre Augen. Dann durften wir ausgiebig für sie beten und sie waren sehr berührt. Der Hexenschuss war nicht prüfbar, da er gerade keine Schmerzen hatte. Aber er war sehr angerührt. Er hatte auch seine Arbeit verloren und hielt sich für nichts. Gottes Liebe sprach ihm Kraft zu.

Gott hat Großes mit den Beiden vor!

Als wir schon weg waren fiel uns noch auf, dass „breites Grinsen“ noch total zu der Frau passte, was Anita noch auf ihrer Karte hatte.

Teil 4
Nun auf zu „C&A“.

Dort warteten wir kurz und schauten auf unsere übrigen Schlüssel zu Gottes Schätzen! Plötzlich rief jemand: „Ein gelber Schal!“ Den ganzen Abend hatten wir noch keinen gesehen und beim letzten Mal nutzte Gott die Farbtäuschung… Also hin.

Es waren 3 junge Frauen. Die mit dem gelben Schal meinte sofort sie sei Atheistin. Egal.
Erst durften wir für eine Andere der Drei beten, dann ließ auch die Atheistin für sich beten. Sie hatte Skoliose, wollte oder konnte aber gerade nicht prüfen, ob sich etwas verbessert hatte. Jedenfalls war sie am Ende total offen und wir hatten ein tolles Gespräch mit und über Jesus.

Wow, das war über eine Stunde am laufenden Band. Mit Jesus ist es ein echt ernster Spaß! Danke Jesus!

Euer Conrad

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